

Candida auris hat sich aufgrund seiner Multiresistenz zu einer erheblichen globalen Gesundheitsbedrohung entwickelt. Candida auris wurde erstmals 2009 in Japan identifiziert und ist mittlerweile in über 40 Ländern weltweit isoliert worden. Häufige Fehldiagnosen, hohe Sterblichkeitsraten und seine Fähigkeit, in der Umwelt zu überleben, führten dazu, dass Candida auris 2022 von der WHO als kritischer Prioritätserreger eingestuft wurde.
Candidemia, eine durch Candida auris verursachte Blutbahninfektion, ist besonders schwerwiegend und weist eine Sterblichkeitsrate von bis zu 72 % auf. Asymptomatische Träger oder kolonisierte Patienten können den Pilz unwissentlich verbreiten, insbesondere in Krankenhäusern und Pflegeheimen, wo er auf Oberflächen zwei Wochen bis sieben Monate überleben kann.
Da die Häufigkeit von Candida auris stetig zunimmt und Diagnose, Behandlung und Eliminierung dieses Erregers schwierig sind, besteht ein klarer Bedarf an wirksamen Screening-Programmen. Molekulare Methoden, die sowohl sensitiv als auch spezifisch sind, bieten eine einfache, kostengünstige und präzise Möglichkeit, Candida auris im klinischen Umfeld nachzuweisen.
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