PneumoGenius®

Nachweis und Quantifizierung von Pneumocystis jirovecii undDHPS-Mutationen

25 Reaktionen

Produkte und Ziele

Produkte

PN-600 PneumoGenius® Multiplex-Echtzeit-PCR-Kit (25 Reaktionen)  

Ziele

  • Pneumocystis jirovecii
  • DHPS-Mutationen (Codon 55 und 57)
  • Interne Kontrolle (IC)
  • Quantifizierungsstandards:
  • Standard 1: 10.000 Kopien/μl
  • Standard 2: 1000 Kopien/μl
  • Standard 3: 100 Kopien/μl
  • Standard 4: 10 Kopien/μl


‍Merkmale und Vorteile

  • Hilft bei der Diagnose von Pneumocystose
  • Direkter Nachweis in BAL-Proben
  • Quantifizierungsstandards enthalten
  • Vom Probenmaterial bis zum Ergebnis in weniger als 3 Stunden
  • Marker für Sulfonamid-Resistenz enthalten (DHPS-Mutationen)
  • Hohe Sensitivität durch Nachweis konservierter Multikopiengene (mtLSU)
  • Klinisch validiert anhand von BAL-Proben (veröffentlichte Daten)


Echtzeit-PCR-Geräte

  • LightCycler 480 II (Roche)
  • Rotor-Gene Q (QIAGEN)
  • CFX96 (Bio-Rad)
  • QuantStudio 5 (Thermo Fisher Scientific)
  • Mic qPCR-Cycler (Bio Molecular Systems)


Diagnostische Proben

  • BAL-Proben


DNA-Extraktion

  • EasyMAG-Extraktion (bioMérieux)
  • QIAamp® Blood-Minikit (QIAGEN)


Qualität

  • Validiert an klinischen Proben
  • Interne Kontrolle enthalten
  • Positive und negative Kontrollen enthalten
  • Validiert in EQA-Programmen von QCMD
  • CE-IVD-gekennzeichnet

Hintergrund

Die Pneumocystis -Pneumonie, eine (schwerwiegende) opportunistische Infektion bei immungeschwächten Patienten, wird durch den Pilz Pneumocystis jirovecii (P. jirovecii) verursacht. Die Inzidenz der Pneumocystis-Pneumonie, die mit dem Ausbruch der HIV/AIDS-Pandemie dramatisch angestiegen war, ist in den Industrieländern aufgrund des weit verbreiteten Einsatzes von Sulfonamid-Prophylaxe und der Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) zurückgegangen. P. jirovecii bleibt jedoch eine wichtige Ursache für Morbidität und Mortalität bei HIV/AIDS-Patienten sowie bei nicht-HIV-infizierten immungeschwächten Patienten, bei denen die Diagnose schwierig ist.
Die derzeitige Diagnose von P. jirovecii erfolgt meist durch direkte mikroskopische Untersuchung von Bronchoalveolärspülungen (BAL). Der Pilz wird mithilfe von Standardfärbungen oder Immunfluoreszenzfärbung sichtbar gemacht. Der Nachteil dieser Methoden besteht darin, dass die Diagnose schwierig ist und spezielle Fachkenntnisse erfordert, insbesondere wenn die Pilzlast gering ist, was vor allem bei nicht- HIV-infizierten Patienten beobachtet wird. Heutzutage wird zunehmend die (Echtzeit-)PCR fzur Diagnose der Pneumocystis-Pneumonie eingesetzt, da diese Methode im Vergleich zur direkten mikroskopischen Untersuchung eine höhere Sensitivität aufweist

Literatur

Montesinos et al., Diagn Microbiol Infect Dis, 2017;87(1):32-36

Gits-Muselliet al., MedicalMycology, 2019, 0, 1–10

Nijhuis et al. Med. Mycol. 2022, 60

Chatterji et al. Asia Pac. J. Clin. Oncol. 2025, 21, 319–327

PathoNostics-Extraktionskit

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