

Die Pneumocystis -Pneumonie, eine (schwerwiegende) opportunistische Infektion bei immungeschwächten Patienten, wird durch den Pilz Pneumocystis jirovecii (P. jirovecii) verursacht. Die Inzidenz der Pneumocystis-Pneumonie, die mit dem Ausbruch der HIV/AIDS-Pandemie dramatisch angestiegen war, ist in den Industrieländern aufgrund des weit verbreiteten Einsatzes von Sulfonamid-Prophylaxe und der Einführung der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) zurückgegangen. P. jirovecii bleibt jedoch eine wichtige Ursache für Morbidität und Mortalität bei HIV/AIDS-Patienten sowie bei nicht-HIV-infizierten immungeschwächten Patienten, bei denen die Diagnose schwierig ist.
Die derzeitige Diagnose von P. jirovecii erfolgt meist durch direkte mikroskopische Untersuchung von Bronchoalveolärspülungen (BAL). Der Pilz wird mithilfe von Standardfärbungen oder Immunfluoreszenzfärbung sichtbar gemacht. Der Nachteil dieser Methoden besteht darin, dass die Diagnose schwierig ist und spezielle Fachkenntnisse erfordert, insbesondere wenn die Pilzlast gering ist, was vor allem bei nicht- HIV-infizierten Patienten beobachtet wird. Heutzutage wird zunehmend die (Echtzeit-)PCR fzur Diagnose der Pneumocystis-Pneumonie eingesetzt, da diese Methode im Vergleich zur direkten mikroskopischen Untersuchung eine höhere Sensitivität aufweist
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